Warum Sondenernährung bei SMA? Bastian und seine Erfahrungen.
Sondenernährung soll bei SMA verhindern, dass aufgrund von Problemen beim Kauen und Schlucken etwas „in den falschen Hals“ – also in die Luftröhre – gerät. Gelangt Nahrung in die Atemwege, kann das zu Infektionen bis hin zu Lungenentzündungen führen. Diese sind nicht nur unangenehm, sondern potenziell lebensgefährlich. Ein Risiko für viele SMA-Betroffene. Zudem kann das Essen und Trinken für sie sehr mühsam sein – ein entspannter Alltag sieht anders aus.
Einer, der das alles schon erlebt hat, ist Bastian – Unternehmer, Journalist und inzwischen auch zertifizierte Fachkraft für enterale Ernährung. Früher fiel ihm das Kauen schwer, und es dauerte sehr lange, bis er satt war. Essen war für ihn immer eine große Anstrengung. Vor allem aber hatte er immer wieder mit Lungenentzündungen zu kämpfen. Und so entschied er sich schon vor Jahren für eine Magensonde. Für Bastian der richtige Schritt, den er heute so zusammenfasst:
Bastian lebt mit PEG-Sonde
Bastian hat SMA Typ II und ernährt sich seit über 20 Jahren über eine perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG)-Magensonde. Auf seiner Website berichtet er ausführlich über seine Erfahrungen und das Leben mit einer PEG-Sonde.
„Mit der Sonde war essen plötzlich überhaupt kein Stress mehr. Ich habe dadurch sehr viel Lebensqualität dazugewonnen.“ – Bastian